NoSueG031: von Elektro-Lkw und Zug-Chaos

In der letzten Episode dieses Jahres bringen wir euch wieder ein paar unterhaltsame und diskussionsanregende Themen mit.

Diese sind u.a.:

  • Jörn war in Sachen »Hand in Hand für Norddeutschland« unterwegs
  • Kurioser Automat: ein Käse- und Getränkeautomat auf der Obere-Wilhelmine-Alpe bei Gunzesried
  • Ein Twitter-Followerin machte uns auf diesen Apotheken-Automaten aufmerksam
  • Erster Elektro-Lkw im Allgäu fährt für eine Westallgäuer Spedition
  • Ein Westallgäuer gründet den ersten Grüß-Gott-Verein
  • Ein neues Zuhause für Störche im Unterallgäu: ein Storchen-Kran
  • Coffee to go! – Wie löst man das Müllproblem?
  • Ist das Zug-Chaos an der Westküste Schleswig-Holsteins behoben?

Wir wünschen euch ein frohes Weihnachtsfest
und einen guten Rutsch ins neue Jahr!
Bleibt uns gewogen!
Wir hören uns am 15. Januar 2017 wieder!

Und ein paar Fotos haben wir euch auch mitgebracht:

Hinter diesem Getränke- und Käseautomaten versteckt sich eine raffinierte Technik...

Hinter diesem Getränke- und Käseautomaten versteckt sich eine raffinierte Technik…

... nämlich ... ein Kühlschrank! ;-)

… nämlich … ein Kühlschrank! 😉

Die Preise kann man der ausgehängten Preisliste entnehmen und...

Die Preise kann man der ausgehängten Preisliste entnehmen und…

... das Geld in den Briefschlitz der Alphütten-Tür werfen :-D

… das Geld in den Briefschlitz der Alphütten-Tür werfen 😀

Dauer: 1:26:37

Mit dabei sind:

avatar Jörn
Moderation, Schnitt
Auphonic-Credits spenden Icon Amazon-Wunschliste Icon
avatar Dotti
Moderation, Idee, Shownotes
Amazon Wishlist Icon

Das Kleingedruckte:

Veröffentlicht am 15. Dezember 2016 12:00 unter CC-BY-SA 4.0-Lizenz. Intro und Outro stammen aus dem Song "Tennessee Hayride" von Jason Shaw, der das "No Fees. No ©opyright Hassles. Incredibly Free." anbietet.

3 Antworten zu “NoSueG031: von Elektro-Lkw und Zug-Chaos

  1. Moin Dotti, Servus Jörn… oder einfach “Grüss Gott”!

    Eure letzte Sendung war ja hochinteressant, ich hab pausenlos dazwischen gequatscht, und deswegen muss ich quasi diesen Kommentar abgeben. Da mich Dotti auf 5 Minuten begrenzt hat bleibt mir nur das Geschriebene über…

    1)
    Zum Thema Elektrofahrzeuge gibt es meiner Meinung nach mehr Hürden auf Seiten der “Immobilien” als fahrzeugseitig. Viel Leistung verlangt auch viel Strom, welcher auch wo durchfliessen will.
    Zum Vergleich, ein durchschnittlicher Hausanschluss ist für ca. 15kW ausgelegt der vom Hausanschlusskasten bis zum Zähler mit einem 3×16 mm2 Kupferkabel auskommt. Von der Trafostation im Dorf (oder Stadtteil) werden zum Transport zu den Haushalten Alukabel mit 3×50 mm2 verlegt.

    Was hat das jetzt mit den E- Fahrzeugen zu tun?
    Wenn man den Traum der Elektromobilität weiter spinnt und sich einmal die benötigte elektrische Leistung vor Augen führt wird bald klar: mit der jetzigen Infrastruktur wird das nicht lange gut gehn. Natürlich ist es nett gemeint, wenn in Tiefgaragen, vor öffentl. Gebäuden und auf Supermarktparkplätzen 2, vielleicht 3 Lademöglichkeiten bereitstellt… aber was ist, wenn auch nur 30% der Fahrzeuge elektrisch betrieben werden??
    Im Netz findet man schnell die Anforderungen für die Ladung. Aber keine einzig sinnvolle Lademöglichkeit kommt ohne dicke Kabel aus. Wir sprechen hier ca. in dem Bereich, dass man als Erwachsener diese gerade so mit Daumen und Mittelfinger umgreifen kann. Und jetzt rechnen wir das im Gedanken einmal so um, dass 10 Ladestationen bedient werden… Jeder Parkplatz mit Lademöglichkeit würde so eine eigene Trafostation benötigen!
    Was z.B. die Weiternutzung der herkömmlichen Tankstellen sicherstellen könnte. Anstatt der unterirdischen Tanks wären Hochspannungstrafos verbaut, die auch für mehrere Autos gleichzeitig eine schnelle Ladung sicherstellen könnte.
    Natürlich hört es sich auch gut an, nur die Batterie an der “Tankstelle” tauschen zu lassen. Aber einige (Premium-) Autobauer sehen nicht ein, ihr Fahrzeug um eine Batterie herumzu bauen. Ausserdem würde eine Norm dazu auch die Entwicklung und Kapazität neuer Akku- Technik arg einschränken.
    Und das ist nur ein Bruchteil meiner laienhaften Gedanken zu dem Thema, das mich auch schon einige Zeit beschäftigt.

    Zwei Links dazu: (bitte editiert die Links im WordPress, hier fehlen mir die Werkzeuge für)

    Kabelquerschnitt bis 1000 Volt: https://www.sab-kabel.de/kabel-konfektion-temperaturmesstechnik/technische-daten/kabel-leitungen/sicherheitsgerechte-verwendung-von-kabeln-und-leitungen/grenzbedingungen/kabelquerschnitt-berechnen-strombelastbarkeit-tabelle.html

    Wikipedia über Stromtankstellen: https://de.wikipedia.org/wiki/Stromtankstelle

    2)
    Das Thema Eisenbahn, bei dem ich auch ein wenig Ahnung habe… 😉
    In meinen Augen gehört der gesamte ÖPNV in die öffentliche Hand. Private Bahnbetreiber haben keine soziale Ader und wollen vor allem eines: Geld verdienen. Und sonst nix.
    Natürlich: Konkurrenz belebt das Geschäft, und der einzig positive Effekt dieser Konkurrenz ist, dass der Service der (ehemals) staatlichen Betriebe einigermassen annehmbar geworden ist.
    Auch bei uns in Österreich wird der Nahverkehr in den nächsten 2 Jahren zum ersten Mal öffentl. ausgeschrieben. Und rein aus politischen Gründen wird die ÖBB nicht alle Strecken zugesprochen bekommen. Nachdem die neueren Nahverkehrs- Triebzüge schon teilweise von den Ländern mitfinanziert worden sind, starten diese neuen Eisenbahnunternehmen natürlich auch mit einem ansehnlichen Wagenpark. Aber, wer wird diese warten? Was, wenn Fahrzeuge durch Unfälle oder Naturkatastrophen zerstört werden?
    Im Endeffekt zahlt der Pendler der auf den ÖPNV angewiesen ist immer selbst die Rechnung. Überwiegt anfangs die Freude dass sich durch einen neuen Anbieter alles neu und toll anfühlt, so kommt später sicher auch die Ernüchterung.
    Deutschland zeigt es uns eigentlich gerade vor. Immer mehr Strecken die von privaten Unternehmen betrieben worden sind gehen wieder zurück an die DB. Zufall??
    Wir haben zur Zeit einen privaten Anbieter im Fernverkehr, der sich auch relativ gut schlägt. Allerdings fährt dieser auf einer Strecke, auf der man eigentlich nix falsch machen kann. Hauptsache man fährt…
    Mein Ex- Chef und derzeitiger Bundeskanzler hat einmal gesagt, auf der Schiene ist grad kein Geld zu verdienen. Und so wird es sicher noch etliche Zeit weitergehen. Verkehr muss einfach laufen, sonst nix. Was der Pendler nicht brauchen kann: vermeidbare Probleme, die eigentlich aus Managementfehlern und Geldgier folgen.

    3)kurz zum Thema Automaten: wir hatten an einem Bahnhof mal einen Pommesautomaten, leider gibts den seit dem Bahnhofsumbau nicht mehr, und ich habe den nie getestet. 🙁

    4) ich merk mir Back- u. Steuerbord so, weil in SteueR das R wie Rechts vorkommt 😉

    So, ich habe den Verdacht, das alles wäre sich in 5 Minuten nie ausgegangen. Wenn ihr den Komment im Podcast besprecht, genügt auch eine Zusammenfassung, klar!

    Griass Eich!
    Robert

  2. Hallo, Hi und Grüß Gott,
    in der Tat gab es mal eine Technologie für einen (vollautomatischen) Autoakkuwechsel. https://de.wikipedia.org/wiki/Better_Place
    und

    http://www.spiegel.de/video/tankstelle-fuer-elektroautos-in-amsterdam-video-1240874.html

    Leider setzen auch die E-Car-Hersteller selbst nicht mehr auf diese Technologie – auch TESLA nicht.

    Zum Thema Grüßen: also MOIN oder gar MOIN MOIN geht ja mal wirklich gar nicht – nicht mal die Nordlichter wissen, wie das entstanden ist, man sollte also schleunigst mit dem Unsinn aufhören.
    Bei uns hier im Badischen stelle ich schon seit einiger Zeit den angenehmen Trend fest (gerade bei jüngeren Leuten, meistens Paare und/oder jüngere Familien) daß sich ansonsten wildfremde Menschen beim Spaziergang oder beim Gasthausbesuch ein freundliches, oft mit einem Lächeln begleitetes HALLO zurufen. Ich finde das sehr angenehm, obwohl es natürlich noch ausbaufähig ist (die Muffelköpfe sind leider noch in der Überzahl).

    Liebe Grüße, schöne Feiertag und Salü wünscht

    Manfred

  3. Ersteinmal ein gutes neues Jahr,

    sorry Jörn, da hatte ich mich in meinem Kommentar in der letzten Folge wahrscheinlich unklar ausgedrückt. Ich meinte mit deinem Patenkind dein Podcastpatenkind, der von Dir unterstützt wird und mit einem interessanten Thema an den Start gehen möchte. Ging es da nicht im groben und ganzen um die Zeit des Weltkrieges…?

    Viele Grüße
    Silke

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