NoSueG038 – Von Gülle-Attacken und Deichgrafen

Es ist Sommer und wir befinden uns in der Mitte des Monats. Das ist immer der Augenblick, in dem wir uns über Themen austauschen, die uns im vergangenen Monat beschäftigt haben.

Heute sind das unter anderem:

Viel Spaß wünschen euch Dotti aus dem Süden und Jörn aus dem Norden.

Dotti hat im Norden Urlaub gemacht – genauer gesagt auf Rügen.

Dauer: 1:11:56

Mit dabei sind:

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Das Kleingedruckte:

Veröffentlicht am 15. Juli 2017 12:00 unter CC-BY-SA 4.0-Lizenz. Intro und Outro stammen aus dem Song "Tennessee Hayride" von Jason Shaw, der das "No Fees. No ©opyright Hassles. Incredibly Free." anbietet.

2 Antworten zu “NoSueG038 – Von Gülle-Attacken und Deichgrafen

  1. Hallo ihr beiden,

    heute mal wieder ein Kommentar von mir. Ich muss gerade schmunseln, weil ich das Schlagwort am oberen Rand lese: “Waffenlager und Chemikalien”.

    Güllender Wiesenbesitzer: Ich hab vor einigen Jahren ein paar Mal auf einem Bauernhof hospitiert, der unter anderem auch eine Wiese an einem Fluß gepachtet hatte. Diese wurde gerne von Hundebesitzern benutzt, aber auch von Leuten, die die Flußnähe gesucht haben. Ich kann den Bauern schon sehr gut verstehen. Auch, wenn es nur gepachtet ist, gehört ihm die Wiese und sie ist kein Freizeitbereich, sondern wird wirtschaftlich genutzt und bildet die Grundlage für beispielsweise seine Kühe, also bare Münze. Er wird sicherlich weder die Zeit, noch das Geld haben, die Wiese regelmäßig zu durchsuchen oder durchsuchen zu lassen, damit seine Gerätschaften nicht kaputt gehen oder Kleinteile von Kühen gegessen werden, die dann wiederum zu Komplikationen führen können. Letztlich haben die Badegäste nichts auf der Wiese zu suchen. Dass sie neben Unverständnis auch noch “frech” werden, finde ich echt heftig, aber das passiert, scheint’s häufiger.

    Auch zum Thema Rettungshubschrauber wollte ich noch was beisteuern. Generell schade, dass das Krankenhaus den Landeplatz nicht mehr vorgesehen hatte. Obschon der dann ja – mit Blick auf die Karte – auch zentral im Stadtgebiet gestanden hätte. Jörn hat schon recht, Hubschrauber agieren ungefähr innerhalb von 50-70 Kilometern, dann ist nicht unbedingt der Tank leer (Standartreichweite 600km), aber das ist ihr Einsatzbereich. Die Hubschrauber sind mehr oder weniger so verteilt, dass Deutschland komplett abgedeckt ist. Daher kann Christoph 17 nicht einfach woanders stehen. Auch ein variierender Standort ist schwierig, weil die Leitstelle immer bedenken muss, wo der Hubschraube den heute steht. Gerade im Bereich der so genannten Landrettung sind Hubschrauber häufig auch Bringer der Notärzte. Im konkreten Fall wird er auch noch bei Lawinenunglücken und in den Bergen per se eingesetzt. (http://www.christoph17.de/sites/102000.asp) 350 zu 1700 Einsätze ist natürlich krass, weil es heißt, dass in jedem Fall der Bedarf für den Hubschrauber gegeben ist. Und bei der Reduktion ein anderer Hubschrauber oder bodengebundene Einsatzkräfte diesen Ausfall kompensieren müssen, wenn das überhaupt geht. Natürlich sind Hubschrauber laut, wir wohnen auch in der Einflugschneise eines Rettungshubschraubers, der im Jahr über 3500 Einsätze fliegt, aber das ist der “Tribut” für unser Rettungsdienstsystem. Soweit ich weiß fliegen viele Hubschrauber nur von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang. Interessanterweise war Durach anscheinend schon 2012 Interimsflughafen für den Christoph 17. Im Vorfeld hatten sie bedacht auf Austausch mit den Bürgern extra einen “Tag der offenen Tür” gemacht, der gut angenommen wurde, sagt zumindest die Webseite des Hubschraubers. Ehrlich gesagt irritiert mich vor dem Hintergrund der Unmut der Anwohner. Angeblich – Quelle: http://www.rth.info/stationen.db/station.php?id=17 – ist Durach auch jetzt nur eine Interimslösung.
    Noch etwas zur Unsicherheit. Piloten wissen eigentlich immer, wieviele Luftfahrzeuge sich in ihrem Abschnitt befinden. Darüber hinaus hat der Hubschrauber entsprechende Technik (Radar und Kollisionswarner) an Bord. Ich hab euch vielleicht schon einmal gefragt, warum Hubschrauber oft eine Platzrunde fliegen, bevor sie landen? Damit sie das Landefeld und die Umgebung noch einmal sichten und nicht in der Hochspannungsleitung hängen bleiben. Davon ab, sitzen da erfahrene Piloten am Steuerknüppel, die solche Besonderheit der Basis kennen.
    Wenn ihr noch mehr wissen wollt, hört mal bei Omega Tau rein, die haben zwei Folgen über Rettungshubschrauber gemacht.

    Sorrie für den langen Kommentar.
    Wünsche euch einen schönen Sommer, schönen Urlaub und bis zum Oktober! 🙂

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